Das Ende des Wachstums

In seinem Buch “Der Mayakalender und die Transformation des Bewusstseins” (2003)  sagt Carl Johan Calleman den Zusammenbruch des Weltfinanzsystems und die darauf folgende weltweite Wirtschaftskrise präzise für Ende 2007 voraus. Anhand seiner Analyse des Mayakalenders war es klar, dass der Niedergang von den USA ausgehen und die darauf folgende Krise insbesondere Deutschland treffen würde.

So weit, so gut. Doch wie geht es weiter? Wann geht es wieder bergauf? Callemans Antwort ist denkbar einfach: Gar nicht mehr. Die Zeit des abstrakten Wachstums ist vorbei.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass das abstrakte Wirtschaftswachstum, das mit der Industrialisierung (dem Einsetzen der planetarischen Unterwelt im Mayakalender im Jahr 1755) begann, mit dem Durchsetzen der galaktischen Unterwelt (1999-2011) zu Ende geht. Die Vorstellung des abstrakten Wachstums der linken Gehirnhälfte des Westens kann mit dem beschleunigten Erwachen der rechten Gehirnhälfte des Ostens nicht mehr aufrechterhalten werden. Wir erleben derzeit einen Prozess des Ausgleichs, der mit dem Eintritt in die universale Unterwelt im Jahr 2011 erreicht sein wird.

Was ist die Konsequenz daraus? Worauf können wir hoffen? Wir können darauf vertrauen, dass die Entwicklung des Kapitalismus als abstraktes Krebsgeschwür ein Ende gefunden hat und durch ein ausgeglichenes, nachhaltiges und ganzheitliches  Wachstum ersetzt wird. Es liegt an uns allen, ob und wie unsere Welt diesen Übergang bewältigt.

Callemans Beitrag dazu ist hier nachzulesen.

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