14 thoughts on “Monster Fritzl

  1. Lieber Herr Lang,

    “der Mensch kann zwar tun, was er will, er kann aber nicht wollen, was er will.” zitiert Albert Einstein frei nach Arthur Schopenhauer (Albert Einstein, “mein Weltbild”).

    Liebe Grüße

    Peter Wurm

  2. Wenn der Geist vom Körper beherrscht wird, gibt’s demnach keine “Freiheit” des Menschen.
    Wenn aber, rein theoretisch, der Geist den Körper beherrscht, was ist dann?

  3. Ich bin mir nicht sicher, ob Sie Recht haben.
    Wenn ich nun annehme, dass der Körper die Hardware und der Geist die Software ist, erscheint das für Sie dann noch immer gar so
    “idiotisch”?

  4. Ist der Mensch nur ein Computer?

    Da gibt es diesen Witz:

    Die Chefs von Shell, Daimler-Benz und Microsoft sitzen in einem Wagen, der plötzlich anhält. Der CEO von Shell meint: “Füllen wir Treibstoff nach, dann läuft er wieder.” Der Vorstand von Daimler-Benz unterbricht: “Nein. Es liegt sicher am Motor. Der gehört repariert.” Daraufhin Bill Gates: “Bullshit. Wir müssen nur aussteigen und wieder einsteigen, dann geht’s…”

    ——

    Und beim Menschen heisst das dann Wiedergeburt…

  5. Noch was, lieber Herr Lang:

    Der Mensch ist ein göttliches Wesen, der Computer ein menschliches. Denn Gott schuf den Menschen nach seinem Abbild, der Mensch den Computer nach seinem.

    Ungefähr so stelle ich es mir vor, wobei Gott natürlich nicht der monotheistische Gott der 3 abrahamitischen Religionen ist, sondern viel, viel mehr (13 mal 20 mal mehr…) – etwas, das diese drei (Jahwe, Gott, Allah) mit einschliesst, der Gott aller Götter, ein Doppelgott aus Yin und Yang. (“Gottelbock” würde Ernst Jandl dichten…) Hunab-Ku der Maya kommt ungefähr hin. An den glaube ich, den weiß ich sogar.

  6. Lieber Herr Wurm,
    ihr Witz hat m. E. durchaus eine ernste Botschaft:
    Jeder Mensch bietet Problemlösungen aufgrund seiner
    ganz persönlichen Erfahrungen an.

    Die Hindus bezeichnen den Ursprung alles Seins als “Brahman”. Aus diesem “Brahman” gehen alle Götter hervor, nicht nur die der hinduistischen Götterwelt. Tatsäclich liegt somit ein Eingottglaube vor, der es ermöglicht, mit allen Göttern und Religionen in Frieden zu leben.

  7. Freie Nachbildung einer Strophe eines Vedanta-Textes (Vedanta = das Ende des Veda):

    “Verschiedenheit und Einheit – beide Wege lehren
    Die heil’gen Schriften, die seit alters stehn in Ehren.
    Ein jeder muss für sich das Wahre selber finden.
    Dann mag er’s frei von Streit, auch anderen verkünden”.

    Quelle:
    Helmuth von Glasenapp,
    Die fünf Weltreligionen.

  8. Lieber Herr Lang,

    das sind immer wieder sehr schöne Sätze, die Sie hier zitieren, die finde ich auch so heilsam. Ich kenn das Glasenapp-Buch, das habe ich ja auch zu Hause und öfters durchgeschmökert und ausserdem beruft sich mein Liebling Arthur Schopenhauer immer wieder auf die vedischen Schriften.

    Also nochmals danke für diese schönen Gedanken – bitte immer wieder und mehr davon…

    Liebe Grüße

    Peter Wurm

  9. … und das ist so heilsam anders als dieses in der Negation vertrottelte und permanent eifersüchtige “Du sollst keine anderen Götter neben mir haben” des Jahwe…

    DAS ist die Grundlage jeglichen Antisemitismus und Rassismus (gegen wen auch immer…), der eigene jüdische Gott der zehn Verbote.

  10. Arthur Schopenhauer hat sich auch mit der
    Bhagavad-Gita beschäftigt, soweit ich das weiß.

    Das Gebot des Eingottglaubens gibt es auch im Christentum und im Islam. Warum soll gerade dieses Gebot der Auslöser des Antisemitismus (gewesen) sein?

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