Hirn verbrannt

Zum Kommentar Martina Salomons „Gefangen zwischen Fundis und Realos“ im „Kurier“ vom 24.11.2018:

„Unternehmen müssen ihren Mitarbeitern dann wahrscheinlich noch mehr Leistung abpressen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können.”

Das schreibt Frau Doktor Martina Salomon, die Chefredakteurin der österreichischen Tageszeitung “Kurier”, in einem Kommentar in ihrer Zeitung.

Es geht in diesem Kommentar um die Neuaufstellung der Sozialdemokratischen Partei Österreichs, aber das ist völlig nebensächlich. Es könnte auch um die Herausforderung der Digitalisierung gehen, um die Probleme der Migration, um die Neuordnung Europas, um das österreichische Bildungssystem oder die Gleichstellung von Mann und Frau.

Es ist vollkommen egal, um welches Thema es sich handelt, dieses Argument entlarvt, welchen epochalen Schaden der Neoliberalismus in den Gehirnen des “Westens” der nördlichen Hemisphäre unseres Planeten seit einer Generation angerichtet hat.

Solange unsere “Meinungsführer” so denken, werden wir weiterhin unseren Planeten samt aller seiner Bewohner versklaven, mit den fürchterlichsten Konsequenzen, die jeder sehen kann: Klimawandel, Hungertod, Krieg, Migration, Armut und Hass.

“Diese Wirtschaft tötet”, schreibt Papst Franziskus in “Evangelii Gaudium”. Frau Doktor Salomon leistet am Wiener Leopold-Ungar-Platz ihren redlichen Beitrag dazu.

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