Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den Himmel. Es schneite dicke Flocken und er war glücklich. Er war in Es-Dur aufgestanden, zu Franz Schubert mit Alfred Brendel. Rund um ihn war alles weiß und draußen war es kalt. Er begann den Tag so langsam, wie er nur konnte und … Continue reading Ein Wintermorgen
Category: Religion
Geld oder Leben
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den blauen Nachmittagshimmel. Gerade hatte er mit einem Kollegen telefoniert und sich für die kommende Woche zu einem Termin verabredet. Sie hatten über Geld gesprochen und sein Kollege hatte ihn gefragt, wo er nun arbeiten würde. Er antwortete, dass er seit dem letzten … Continue reading Geld oder Leben
Neujahr in Wien
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den morgendlichen Himmel. Es war Neujahr, das Fest der Beschneidung des Herrn, am Tag nach Silvester, genau eine Woche nach Weihnachten. In der Nacht war er hier gesessen und hatte die Feuerwerkskörper gesehen, wie sie am Himmel explodierten. Er war gemeinsam mit Freunden … Continue reading Neujahr in Wien
Morgendliche Musik
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den morgendlich blauen Himmel. Gerade war er aufgestanden und hatte sich Musik aufgelegt, um den Tag zu beginnen. Er hatte sich schon lange abgewöhnt, in der Früh das Radio aufzudrehen. Er war im wahrsten Sinne nicht interessiert daran, was ihm da entgegenströmte. Gerade … Continue reading Morgendliche Musik
Zeit der Stille
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den frühmorgendlichen Himmel. Gerade eben war er aus der Innenstadt nach Hause gekommen und hatte für sich Musik eingelegt. Nun saß er da und hörte im Hintergrund Mozarts Erste Klavierkonzerte. Er strich über seinen Kopf, streckte sich und atmete durch. Was sollte er … Continue reading Zeit der Stille
Angst und Frieden
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den abendlichen Himmel. Er spürte drückende Schmerzen in seiner Brust und im Bauch. War ihm seine Impulsivität zu viel geworden? Er hatte Angst. Sie war so anders als er. Er kam aus dem Überfluss und war in die Bescheidenheit gegangen. Sie hatte den … Continue reading Angst und Frieden
Das Geheimnisvolle
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte in den Himmel. Gerade war er zurückgekommen und hatte das Tao-Te-King zur Hand genommen. Jetzt war er da und wusste, er hatte es erahnt. ----------
Rilke sei Dank
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch das Dachfenster in den blauen Himmel. Minutenlang saß er da, ohne dass irgendetwas geschah. Würde er die Stille ertragen können? Ihm kam Rilke in den Sinn und das wunderbare Gedicht aus seinem "Stunden-Buch", das mit dem Vers begann: "Wenn es nur einmal so ganz stille wäre..." … Continue reading Rilke sei Dank
Der Sinn des Lebens – Teil 2015
Slupetzky saß vor seiner alten Schreibmaschine und ließ sein Leben an sich vorüberziehen. Wo sollte er beginnen? Nun war er in der Mitte seines Lebens angelangt, hatte also die Hälfte bereits hinter sich und die andere Hälfte noch vor sich. Seitenwechsel, würde man es im Fußball nennen. Doch wie war das Zwischenergebnis? Wie viele Tore … Continue reading Der Sinn des Lebens – Teil 2015
Das Weltprinzip
"Diese Wirtschaft tötet." schreibt der Bergoglio-Papst Franziskus in "Evangelii gaudium". Warum? Die Wirtschaft kennt 3 Prinzipien: Das Minimalprinzip: Erreichung des Ergebnisses bei möglichst geringer Anstrengung Das Maximalprinzip: Möglichst hohes Ergebnis bei gleichbleibender Anstrengung Das Optimalprinzip: Bestes Verhältnis von Anstrengung und Ergebnis Wir verfolgen zur Zeit das Prinzip der Gewinnmaximierung. Wir wollen den höchstmöglichen Ertrag. Dummerweise tun wir das um … Continue reading Das Weltprinzip
