Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den wolkenverhangenen Himmel. Es war schon wieder Mitternacht vorbei. Gerade war er mit seinem Freund, dem Tonsetzer unterwegs gewesen. Sie hatten von der Musik ausgehend wieder einmal über Alles gesprochen, über Physik und Metaphysik, Gott und die Welt, von der Entstehung des Universums … Continue reading Die Mitte der Quinte
Category: Liebe
Verantwortung
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den heißen Frühlingstag. Am Vorabend hatte er eine Entscheidung zu treffen gehabt, die im wahrsten Sinne bestimmend für den Rest seines Lebens war. Er hatte lange Zeit überlegt und sinniert, mit Freunden und Vertrauten gesprochen und sich beraten. Doch letztendlich musste er selbst … Continue reading Verantwortung
Ein weißes Blatt Papier
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den dunklen Nachthimmel. Vor ihm lag ein weißes Blatt Papier. Was sollte er schreiben im Angesicht der Dunkelheit? Gerade hatte er einen Satz von John Cage gelesen: "Sobald wir gewahr werden, dass wir nichts besitzen, gibt es Poesie." Vor ihm lag das weiße … Continue reading Ein weißes Blatt Papier
Der tiefe innere Friede
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den sonnig blauen Sonntagshimmel. Gerade hatte er ein Gespräch geführt, das ihn wieder einmal in wunderbarer Weise mit Gott verband. "Vielleicht kommt Dir meine Geschichte ein wenig skurril vor..." hatte sie anfänglich zu ihm gemeint. Sie war eine Frau aus dem Süden Deutschlands, … Continue reading Der tiefe innere Friede
Ich und Du
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in das Dunkel der Nacht. Er hatte sich schon von der Welt zurückgezogen, war alleine und hörte Bruckners Neunte. "Das Ich wird am Du" war einer der zentralen Gedanken Martin Bubers. Und er wurde. ----------
Demokratie und Freiheit
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den strahlend blauen Himmel. Es war Freitag Nachmittag, der Beginn des neuen Wochenendes. Er saß da und war dankbar. Er war dankbar und glücklich, in einem freien Land leben zu können, in einem freien Land leben zu dürfen. Das war für ihn keine … Continue reading Demokratie und Freiheit
Schweigen
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den Himmel. Die Sonne war gerade dabei, hinter den Häusern aufzugehen. Er saß da und schwieg. Er sah die Wolken und hörte die Musik. Welch schöne Sätze hatte er gerade gelesen. Sätze voller Zuneigung und Liebe. Er saß da und schaute in die … Continue reading Schweigen
Zufriedenheit
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den fiebrigen Himmel der Samstagnacht. Den Abend hatte er mit einer Freundin verbracht, wobei diese ihn fragte, wie es ihm gelänge, immer wieder so zufrieden zu wirken. Er freute sich über diese Frage, denn er hielt "Zu-Frieden-Heit" für eine gelungene Beschreibung des Zustandes, … Continue reading Zufriedenheit
Friede
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den nächtlichen Himmel. Gerade war er von einem Treffen mit einem Freund zurückgekehrt. Sie hatten über Gott und die Welt gesprochen und über sein jüdisch-christlich-moslemisches Erbe der hinduistisch-buddhistischen Aufklärung zum ewigen Frieden. Und so gelüstete es ihn, den größten Satz zu schreiben, der … Continue reading Friede
Der Zaubersatz
Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den blauen Nachmittag. Er hatte einen arbeitsreichen Tag hinter sich und noch zwei Termine vor sich. Am Vortag hatte er mit ihr telefoniert. Er war in Sorge gewesen, und auch sie hatte offensichtlich ein paar Probleme zu bewältigen gehabt. Sie spürte, dass er … Continue reading Der Zaubersatz
