Der Zaubersatz

Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den blauen Nachmittag. Er hatte einen arbeitsreichen Tag hinter sich und noch zwei Termine vor sich.

Am Vortag hatte er mit ihr telefoniert. Er war in Sorge gewesen, und auch sie hatte offensichtlich ein paar Probleme zu bewältigen gehabt. Sie spürte, dass er bedrückt war und merkte, dass er nicht mehr lachen konnte. Da meinte sie zu ihm: „Keine Angst, Slupetzky, keine Angst!“

Und dann kam der eine Satz, mit dem sie ihn schon so oft beruhigt hatte. Es war einer jener Augenblicke, in denen er sie so liebte. Es war ihr Zaubersatz, und sie sagte ihn zu ihm voller Zärtlichkeit: „Keine Angst, Slupetzky. Alles ist gut.“

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