Muttertag 8. Mai

Peterchens Muttertag

Ein Gedicht zum 8. Mai

mit allen drei Strophen:

Von allen Müttern auf der Welt

gibt’s keine, die mir so gefällt

wie meine Mutter wenn sie lacht

und wenn sie mir die Tür aufmacht

auch wenn sie aus dem Fenster winkt

und mit mir rodelt, mit mir singt

wenn sie auf meinem Bettrand sitzt

solang es donnert oder blitzt

und wenn sie sich mit mir versöhnt

bei einer Krankheit mich verwöhnt

ja, was sie überhaupt auch tut

ich mag sie immer, bin ihr gut

Bei meiner Mutter war’s so nicht

darum erzähl’ ich dies’ Gedicht

gelacht hat niemals sie mit mir

und stets verschlossen blieb die Tür

sie winkte nie aus ihrem Fenster

statt Singen sah sie nur Gespenster

an meinem Bettrand saß der Vater

die Mutterliebe war Theater

sie hat sich nie mit mir versöhnt

und meine Kränkung nur verhöhnt

ja, was sie überhaupt auch tat

war niemals Liebe, nur Verrat.

Doch steh ich hier und sage Danke

und ín mir keimt nun der Gedanke

wie man den Frieden finden kann

als dieser Mutters Sohnemann

“Der deutschen Mutter erstes Kind”

ist ein Buch, das man noch find’t

das erklärt, woran sie krankt

und jede Müh’ bleibt unbedankt

Liebe konnte sie nicht schenken

an ihrem Grab werd’ ich gedenken

dem Hass, der Lüge und auch Ihrer

und Adolf, ihrem treuen Führer.

Mutter, Sieg Heil!

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