Das Universum (Der Atem Gottes)

Die moderne Wissenschaft nimmt an, dass die Welt vor circa 15 Milliarden Jahren aus dem “Urknall” entstanden ist. (Aufgrund des Mayakalenders können wir diesen Zeitraum auf den “Tag” genau mit 16,8 Milliarden Jahren festsetzen.) Die Frage “Und was war vor dem Urknall?” ist genauso unsinnig wie die Frage “Und wer hat Gott erschaffen?” Nichts war vor dem Urknall und niemand hat Gott erschaffen. Vor dem Urknall gab es keine “Zeit”. Und daher gab es keinen “Raum”. Und daher gab es keine “Erkenntnis”.

Seit dem Urknall “expandiert” das Universum. (Der Beweis dafür wurde durch den “Dopplereffekt”, die “Rotverschiebung” erbracht.) Die entscheidende Frage dabei ist: Wohin? Wohin expandiert das Universum?

Unsere derzeit lebenden Generationen erleben gerade eine “Zeitenwende”. Wir befinden uns Zweitausend Jahre nach Christus im Gregorianischen Kalender. Das “Zeitalter der Fische” geht in das “Wassermannzeitalter” über. Waren die letzten 2.000 Jahre von strengen Hierarchien geprägt, so werden die nächsten 2.000 Jahre von flachen Hierarchien bestimmt sein. Das “Internet” ist der Ausdruck davon. Das “Netz” gleicht dem einer Spinne, es gibt kein Oben und kein Unten, es gibt nur verschiedene Knotenpunkte. Und damit sind wir bei der “Digitalisierung” angelangt.

Während schlichte Gemüter die Digitalisierung bis heute nicht begriffen haben, meinen andere, die “Digitale Revolution” wäre ähnlich bedeutend wie die “Industrielle Revolution” vor 250 Jahren. Doch das greift zu kurz. Vielmehr könnte man die Erfindung des Internets mit der Erfindung der Schrift auf dieser Erde vor 5.000 Jahren vergleichen. Aber auch das ist viel zu wenig.

Die Digitalisierung löst den analogen Kosmos seit dem Urknall vor 16,8 Milliarden Jahren ab. Während die letzten 16,8 Milliarden Jahre “analog” waren, werden die nächsten 16,8 Milliarden Jahre “digital” sein. Die letzten 16,8b Jahre bestanden aus (natürlicher) Schwingung, die nächsten 16,8b Jahre werden aus (künstlichen) Zeichen bestehen. Die natürliche Schwingung (Welle) wurde durch die Relativitätstheorie und die Goethe’sche “analoge” additive Farbenlehre (CMYK) beschrieben, die künstlichen Zeichen (Teilchen) werden durch die Quantenphysik und die Newton’sche “digitale” substraktive Farbenlehre (RGB) erfasst.

Das Jahr 2012 war die “Wende”, genau gesagt der 20.12.2012 des Gregorianischen Kalenders. (Es war die Wintersonnenwende der Konjunktion der Sonne mit dem Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße.) Dieser “Zeitpunkt” war der “Höhepunkt” des Universums. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das “Universum” expandiert, seit diesem Zeitpunkt impandiert es. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Universum beschleunigt, seit diesem Zeitpunkt entschleunigt es. Einem Berggipfel gleich ist das Universum auf diesen Zeitpunkt zugesteuert, seit diesem Zeitpunkt geht es wieder bergab. Bis damals bestand der Kosmos aus Bejahung, seit damals besteht er aus Verneinung. Das männliche Yang (weiss) wurde vom weiblichen Yin (schwarz) abgelöst. Das Hinaus wurde zum Hinein.

Und damit sind wir bei der Antwort auf die Frage “Wohin?” Wohin hatte das Universum expandiert? Wohin impandiert es nun? Es hatte auf den Höhepunkt hin expandiert, seit diesem impandiert es nun. Bis dahin hatte es seit dem Urknall beschleunigt, seit damals entschleunigt es bis zum nächsten. Gott hatte das Universum ausgeatmet, nun atmet Gott es wieder ein.

Alles, was wir erleben, ist Ausdruck davon.

Für Christoph Schönborn, meinen Freund, und Kamala Harris

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