Das Glück

Slupetzky saß an seiner alten Schreibmaschine und blickte durch sein Dachfenster in den abendlichen Himmel. Draußen regnete es. Er sah die Tropfen, wie sie auf das Dachfenster prasselten und dachte wieder einmal lange über das Glück nach.

Was war Glück für ihn? Glück war für ihn, den Tropfen zuzusehen. Glück war für ihn, wenn es sein durfte, wie es war. Das war Glück. Es war gar nicht mehr. Aber es war auch nicht weniger. Das war es schon. Es durfte sein, wie es war.

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One thought on “Das Glück

  1. Schön! Einfach so sein wie man ist, und es zu genießen, einfach alles, was man wahrnimmt, in dem bestimmten Augenblick, anzunehmen, und zu genießen, das ist Zufriedenheit, Glück, einfach ein Geschenk, nicht gewollt, es ist einfach da, dieses schöne Gefühl.

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