danke, frau präsidentin!

frau präsidentinanneliese kitzmüllerösterreichisches parlamentnationalratat-1010 wien sehr verehrte frau präsidentin! mit erstaunen habe ich heute vernommen, dass sie nicht mehr für den nationalrat kandidieren. nun sind sie nach walter rosenkranz schon die zweite freiheitliche, deren abgang ich betrauere, weil ich sie sehr geschätzt habe. nicht, dass ich sie gewählt habe oder gewählt hätte, aber ich halte … danke, frau präsidentin! weiterlesen

Der Antisemitismus

Lieber Ariel Muzicant, gerade sitze ich in meiner Wiener Wohnung vor dem Laptop, es ist Abend und meine Frau fragt mich: „Was machst du jetzt?“ „Ich schreibe dem Ariel Muzicant.“ „Warum?“ „Weil mir der Antisemitismus auf die Nerven geht.“ „Und da schreibst du dem Ariel Muzicant?“ „Ja.“ Lieber Ariel Muzicant, lassen Sie mich Ihnen versichern, … Der Antisemitismus weiterlesen

Arschloch oder Trottel

Während sich im österreichischen Sommerloch Menschen über die neue Unilever-Kampagne zum "Mohr im Hemd" oder Martin Grafs Ergüsse zum Thema Südtirol in die Haare kriegen, möchte ich eben dieses grassierende Sommerloch dazu nützen, meine Personaltheorie auch mal hier zu veröffentlichen. Meine Personaltheorie lautet schlicht: "Jeder Mensch ist immer entweder eher ein Arschloch oder eher ein … Arschloch oder Trottel weiterlesen

Lieber Doron!

Anlässlich der Rede des Schriftstellers Doron Rabinovici zur letztwöchigen Lichterkette rund ums Parlament, die diese Woche auch im "Falter" abgedruckt ist, habe ich ihm kurz geantwortet: "Lieber Doron! Es gibt keinen antifaschistischen Grundkonsens. Einen Konsens Anti- kann es überhaupt nie geben. In Verbundenheit." Er hat mir gleich zurückgeschrieben. Und dann ich wieder ihm: Lieber Doron, vielen lieben … Lieber Doron! weiterlesen

Der depperte Antifaschismus

Wenn wir dieser Tage folgende Umfrage machten, wie würde wohl das Ergebnis aussehen: Wie heißt der dritte Nationalratspräsident Österreichs? Wie heißt der zweite Nationalratspräsident Österreichs? Wie heißt der erste Nationalratspräsident Österreichs? Eben. Österreich ist immer noch ein reflexfaschistisches Land.

Abendland in Christenhand

Ich halte den Slogan "Abendland in Christenhand" für den mit Abstand beeindruckendsten des Wahlkampfs zum EU-Parlament in Österreich. Die Auseinandersetzung damit zeigt mit aller Deutlichkeit die völlige Überforderung seiner Gegner. Der Dreistigkeit und Plumpheit von Strache und Konsorten scheint im öffentlichen Leben niemand gewachsen zu sein, mit Ausnahme der überaus erfreulichen Stellungnahme Werner Faymanns letzte … Abendland in Christenhand weiterlesen