„Aber was machst Du in Frankfurt?“ Nach einer Frage meiner 14jährigen Tochter und einem Bild von Roman Picha (Sechstes Bild von 12) Für meine Tochter Hanna ---------- (Frankfurt, letzter Stock, zur Zeit der Finanzkrise. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank empfängt den Bundesfinanzminister der Bundesrepublik Deutschland.) „Nimm Platz, Wolfgang!“ „Ich sitze schon!“ „Ach, ja, natürlich. Etwas … Continue reading “Aber was machst Du in Frankfurt?”
Category: Kunst
Kurze Sendepause
Gerade arbeite ich an einem Projekt mit 3 Kollegen. Daher werde ich wahrscheinlich hier solange nichts schreiben, bis wir damit fertig sind, möglicherweise jedoch irgendwelche Kleinigkeiten. Wenn Sie diesem Blog folgen (linke Spalte unten), dann werden Sie aber über jeden neuen Artikel umgehend informiert. Liebe Grüße Peter Wurm
Ein nächtlicher Brief an meinen Sohn
Ach Gott, mein Sohn! Wie schwer ist es, Vater zu sein! Und wie schwer erst, Sohn eines Vaters. Vater–Tochter ist so einfach. Vater–Tochter ist wahrscheinlich das liebevollste Verhältnis auf der Welt. Vater–Sohn ist wahrscheinlich das stärkste. Vater und Tochter stellen sich dann vor alle Welt hin und singen „Something stupid“. Und wir? Gerade jetzt höre … Continue reading Ein nächtlicher Brief an meinen Sohn
Die österreichische Medienlandschaft
----- Original Message ----- From: Peter Wurm To: johannes_paul_ii@vatican.va Sent: Friday, August 13, 2004 11:36 AM Subject: dawarisch karol 043 so, mein lieber! als wir gestern abend beim italiener saßen, da kam natürlich neben den rosenverkäufern auch der zeitungskolporteur vorbei. schwerbeladen mit dem besten, was dieses land zu bieten hat. dawarisch karol, ich gestehe, ich lese diesen schund … Continue reading Die österreichische Medienlandschaft
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Für meinen kleinen Freund Jan
Wissen Sie, Anton Pawlowitsch, woran ich heute Nacht denke? Gerade habe ich mit meinem Freund Gerhard in Augsburg telefoniert. Ich kenne Gerhard schon seit fast zwanzig Jahren von meiner Zeit in Deutschland. Früher haben wir Beide für dieselbe Stuttgarter Marketing-Firma gearbeitet und uns recht bald angefreundet. Gerhard ist ein wenig älter als ich und stammt … Continue reading Für meinen kleinen Freund Jan
Der Schlaf unserer Kinder
Wissen Sie, Anton Pawlowitsch, was mir wichtig ist? Mir ist wichtig, dass meine Kinder gut schlafen können. Mein Vater saß oft an meinem Bett, wenn ich nicht einschlafen konnte und Angst hatte. Da sagte er zu mir, mitten in der Dunkelheit der Nacht: „Weißt Du, wenn du dich fürchtest, dann weißt du, wovor. Wenn du … Continue reading Der Schlaf unserer Kinder
Slavoj Zizek liegt im Bett
Wissen Sie, Anton Pawlowitsch, welchen lebenden Philosophen ich am meisten mag? Slavoj Zizek. Im Grunde finde ich ihn sehr witzig. „Die Opferung seines Sohnes am Kreuz war im wahrsten Sinn des Wortes sinnlos.“ Solche Sätze erfreuen mich. Da weiß ich wieder, warum ich dieses Buch gekauft habe, auch wenn ich mir gar nicht gemerkt habe, wie es geheißen … Continue reading Slavoj Zizek liegt im Bett
Ein bisschen was über Fußball
Wissen Sie, Anton Pawlowitsch, mein Freund Lillo hat heute gemeint, ich sollte über Fußball schreiben. Lillo ist Hegelianer, italienischer Hegelianer. Wenn ich ihm gegenüber das Tao erwähne, erzählt er mir, dass er mit Hilfe des Taoismus vor dreißig Jahren ausgedehnte Sexualerlebnisse erreicht hat. Das bestätigt mich in meiner Einschätzung, dass Hegel und seine Jünger den … Continue reading Ein bisschen was über Fußball
Die österreichische und die türkische Mentalität
Am Mittwoch Abend war ich wieder einmal mit ein paar türkischen Freunden unterwegs. Champions League. Viertelfinale. Galatasaray. Im Bernabeu. Traurige Geschichte. Dennoch schön. Wir saßen in einem großen türkischen Lokal, das bei den Wiener Einheimischen dennoch fast unbekannt ist, gemeinsam mit mehreren hundert Anderen, in einem Hinterzimmer. Eine Fußballübertragung im Kreise von Wiener Türken ist … Continue reading Die österreichische und die türkische Mentalität
