Der Klimawandel und Corona als “Glaubensfragen”

An den Fragen von “Klimawandel” und “Corona” scheiden sich die Geister: “Klimaleugner” und “Coronaleugner” stehen “Wissenschaftsgläubigen” gegenüber. Während die Skeptiker oft Tatsachen negieren, berufen sich Besorgte meist auf die “Objektivität der Wissenschaft”, insbesondere der Physik. Es ist der “Glaubenskrieg” unserer Zeit.

Ich darf daran erinnern, dass selbst Karl Popper, der wichtigste Wissenschaftstheoretiker der Geschichte, wissenschaftliches Wissen als stets vorläufig bezeichnet, das einer “Falsifizierung” bedarf.

Seit der Neuzeit haben wir uns daran gewöhnt, der Wissenschaft zu vertrauen. Wir haben damit meist gute Erfahrungen gemacht, außer in Ausnahmefällen, insbesondere mit der “Rassenkunde”.

So mag es vielleicht wirklich – wissenschaftlich bewiesen – unterschiedliche “Rassen” geben, die Nationalsozialisten haben jedoch die Beschäftigung mit dieser Wissenschaft erfolgreich verunmöglicht. Auch Herzinjektionen mit Benzinspritzen in den Versuchslaboren der Konzentrationslager trugen nicht zum Vertrauen in diese Form der medizinischen Wissenschaft bei. Jede Wissenschaft stößt also letztendlich an natürliche Grenzen.

In Hinblick auf den “Klimawandel” berufen sich die meisten Menschen auf die “Objektivität der Physik”. Diese gibt es jedoch nur scheinbar. Ich darf dabei drei der bedeutendsten Physiker der Menschheit zitieren:

Als vor hundert Jahren die ersten Ergebnisse der Quantenphysik bekannt wurden, die die Zufälligkeit(!) physikalischer Ergebnisse bewiesen, sagte Albert Einstein (ein “Quantenleugner”): “Gott würfelt nicht!”

Niels Bohr (ein “Quantengläubiger”) antwortete daraufhin: “Einstein, hören Sie auf, Gott Vorschriften zu machen!”

Und Werner Heisenberg (ein “Quantenskeptiker”) meinte überhaupt: “Materie ist Geist, der sich noch nicht selbst erkannt hat.”

In dieser Erkenntnis halte ich mich weiterhin gerne an Arthur Schopenhauer: “Während die Wissenschaft stets auf der Suche ist, ist die Kunst immer schon am Ziel.”

In diesem Sinne wünsche auch in Zukunft ein friedliches Zusammenleben!


Für Alexander van der Bellen, meinen Bundespräsidenten und Oberbefehlshaber

One thought on “Der Klimawandel und Corona als “Glaubensfragen”

  1. Eine halbe Ewigkeit lang hatte die Menschheit geglaubt, dass die Erde im Zentrum des Kosmos steht.

    Dann kam Nikolaus Kopernikus.

    Ein halbes Jahrtausend hatte danach die Menschheit der Wissenschaft geglaubt, dass die Sonne im Zentrum steht.

    Dann kam Albert Einstein.

    Ein halbes Jahrhundert lang hatte daraufhin die Menschheit geglaubt, dass das Licht die absolute Größe ist.

    Dann kam die Quantenphysik.

    Alles Zufall?

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